Dreamers. On. Air. – Best Of #2: Neuanfänge, Visionen und der Mut zum Handeln

Shownotes

Was macht Menschen wirklich erfolgreich? Talent? Glück? Oder die richtigen Menschen zur richtigen Zeit?

Im zweiten Teil des BEST OF von DREAMERS. ON. AIR. geht es ums Umfeld, Verantwortung und Unabhängigkeit. Klaas Heufer-Umlauf, Karo Kauer, Alvaro Soler und Tijen Onaran erzählen von den Momenten, in denen klar wurde: Träume sind keine Zufälle – sie sind Entscheidungen. Diese Folge erzählt von Wegen, die nicht geradlinig verlaufen. Von Rückschlägen, die fordern und von Menschen, die bleiben, auch wenn es unbequem wird. Von kleinen Schritten, aus denen mit der Zeit etwas Größeres entsteht. Eine Einladung, nicht auf den perfekten Moment zu warten – sondern loszugehen um herauszufinden, was passieren kann, wenn man den eigenen Traum ernst nimmt.

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00:00:03: Willkommen beim Podcast DREAMers on Air, präsentiert von Porsche.

00:00:07: Der Marke, deren Geschichte mit dem Traum vom perfekten Sportwagen begann.

00:00:12: Und die heute wie kaum eine andere für große Visionen steht.

00:00:16: Ich bin Steven Getian und mit meinen Gästen spreche ich über ihre verwirklichten Träume, Hürden auf dem Weg zum Erfolg und was sie motiviert.

00:00:25: Viel Spaß und inspirierende Momente.

00:00:31: Träume werden wahr, wenn man sie lebt.

00:00:33: Willkommen zu unserem Dreamers on Air Best of.

00:00:37: Heute gibt's kein langes Interview, sondern das Beste aus vielen Folgen dieses wunderbaren Podcasts.

00:00:43: Wir hören die inspirierendsten, ehrlichsten und emotionalsten Momente dieser Gespräche noch einmal.

00:00:50: Eine kleine Reise durch Mut, Scheitern, Neuanfang, und Erfolg.

00:00:55: Von Klashäuferumlauf über Karo Kauer bis hin zu Alvaro Soleir und T-Gen Unaran.

00:01:01: Hier kommen die Menschen, die ihre Träume wirklich leben.

00:01:05: Also zurücklehnen und inspirieren lassen.

00:01:08: Hier kommt der zweite Teil des Best of Dreamers on Earth.

00:01:13: Jeder Traum braucht Menschen, die ihn mittragen.

00:01:17: Die dich begleiten, dich fordern, dich auffangen und manchmal auch zurück auf den Boden holen.

00:01:22: Klasshäuferumlauf war mein allererster Gast bei Dreamers on Air.

00:01:26: Er spricht darüber, warum das richtige Umfeld, Loyalität und gegenseitige Respekt die Grundlage von allem sind.

00:01:44: dich als Teenager gesprochen, dass dieses Glücksgefühl und diese innere Ruhe auch da bleiben soll.

00:01:50: Ich finde es immer total schwierig in unserer Gesellschaft, sich auch die Ruhe zu gönnen, zurück zu gucken.

00:01:56: Das ist etwas, was ich von meiner Großmutter immer gelernt hat, die gesagt hat, du musst auch mal nach hinten gucken, um das zu schätzen, zu wissen, was da noch kommen könnte oder was du gerade hast.

00:02:04: Würdest du sagen, Das ist so absurd, was in den letzten zwei Jahrzehnten passiert ist, oder zweieinhalb, das hättest du dir nie träumen können?

00:02:13: Oder ist es etwas, was du sagst, nee, das passt eigentlich dazu, weil dieses Glücksgefühl war immer mein Antrieb?

00:02:18: Also mir wird Angst und Bange, wenn ich mir überlege, was die Alternative gewesen wäre.

00:02:23: So, so denke ich dann, ne?

00:02:24: Insofern empfinde ich das dann schon als logisch, weil ich so denke, ja, was denn sonst?

00:02:29: Also, und das meine ich jetzt gar nicht so entspannt.

00:02:34: Sondern ich hätte ein ernsthaftes Problem gehabt.

00:02:39: Da hab ich schon alles auf eine Karte gesetzt und zum Glück hat das irgendwie geklappt.

00:02:46: Und ich hab ja noch nicht konkret mir genauso überlegt, es soll genauso sein wie jetzt.

00:02:51: Das meine ich ja damit.

00:02:51: Ich hatte nur so ein ungefähres Gefühl von, ich will mir meine Zufriedenheit bewahren, aber was das sein wird, keine Ahnung.

00:02:57: Und jetzt ist es das.

00:02:58: Ich hab mir nicht genau vorgestellt, genauso wie ich jetzt hier sitze, so soll das mal sein.

00:03:02: So hab ich ja nicht gedacht.

00:03:03: Und so sollte man auch nicht denken.

00:03:05: Es wäre schon irgendwie gegangen, aber ich glaube mal, so eine Talente zufriedenheit muss man vielleicht auch mitbringen.

00:03:12: Also mir hat Zivilliens auch Spaß gemacht und ich war, wenn auch nicht ein guter, aber zumindest ein ganz zufriedener Fröser Azubi.

00:03:21: Ja, ich glaube, das ist ja genau das, was du auch angesprochen hast.

00:03:24: Also die Kombination aus dessen, was möglich ist, dessen, was man hat und dass man sich nicht völlig absurde Ziele steckt, damit man da durchdreht.

00:03:33: Was würdest du sagen, hat dir am meisten dabei geholfen beim verwirklichen dieser, um da beim Wort zu bleiben, Träume?

00:03:40: Andere Leute.

00:03:41: Also eine gewisse, ein Umfeld.

00:03:46: Ein Umfeld, das mit mir gemeinsam zum Glück immer an meiner Seite geblieben ist.

00:03:50: Wir uns gemeinsam Sachen überlegt haben, um weiterhin zusammenwachsen zu können.

00:03:54: da geht es ja auch darum, dass man sich miteinander perspektiven schafft.

00:03:57: Also, dass jeder auch jetzt über die persönliche Sympathie hinaus einen guten Grund hat, zusammen zu bleiben.

00:04:04: Und das hat mir geholfen.

00:04:06: Also, ohne das hätte das alles niemals geklappt.

00:04:09: Und sich über so einen langen Zeitraum mit Menschen zusammen zu tun, bedeutet ja auch immer, dass man sich hier und da mal korrigieren muss, vielleicht auch mal zurückstecken muss, auch mal an sich erarbeitet, dass man also auch jemand ist, mit dem andere Leute gerne zusammen sein möchten.

00:04:23: Das ist ja auch gerade in diesem Bereich, in dem wir uns aufhalten, wichtig.

00:04:30: Und am Ende wurde ich da irgendwie immer belohnt.

00:04:35: Und ich hoffe auch an alle anderen.

00:04:37: Es macht jetzt niemand mit mir zum Gefallen.

00:04:38: Aber wir sind ja eine ziemlich enge Gruppe schon seit vielen Jahren.

00:04:44: Und ohne die hätte das seit alles niemals nicht im Ansatz so geklappt, wie es eben geklappt hat.

00:04:52: Ein ehrlicher, ruhiger Moment von jemandem, der sonst oft der Lautere im Raum ist.

00:04:58: Klaas zeigt, dass Stärke auch darin liegt, zuzuhören, loszulassen und Menschen an seiner Seite zu haben, die einen wachsen lassen.

00:05:07: Und genau da knüpft meine nächste Gäste an, allerdings aus einer ganz anderen Perspektive.

00:05:12: Caro Kauer ist Unternehmerin, Mutter, Moodeläbe Gründerin und jemand, der Träume nicht nur träumt, sondern sie konsequent umsetzt.

00:05:21: Sie spricht darüber, wie wichtig es ist, Vorbild zu sein.

00:05:25: Und dass Erfolg nicht immer gradlinig ist, sondern manchmal genau dann entsteht, wenn man den Mut hat, eine andere Tür zu öffnen.

00:05:32: Ich habe irgendwann mal gelernt auf dem Weg, dass ich mein Kind und Vorbild sein möchte und nicht nur ... für sie da zu sein.

00:05:41: Also ist natürlich hier die Balance dazwischen ganz wichtig.

00:05:45: Vor allen Dingen aber auch, dass man eben auch als Frau etwas erreichen kann, wenn man fleißig ist und wenn man mutig ist und wenn man an seinen Träumen festhält und nicht nur sie träumt, sondern auch... sie in die Realität umsetzt oder zumindest es versucht.

00:06:01: und auf dem Weg dorthin öffnen sich einfach Türen und man hat immer so ein übergeordneten Traum und manchmal kommt man vom Weg ab und dann öffnet sich auf jeden Fall auf einmal eine andere Tür, von der man eben nie erträumt hätte, dass sie sich eröffnet, sprich hier so ein Modelabel.

00:06:15: Es waren ganz andere Traum und trotzdem hat man dann gemacht und man war fleißig und dann landet man eben woanders, wo es vielleicht anders ist, schön ist, vielleicht sogar noch schöner ist.

00:06:24: und dazu muss man aber machen.

00:06:26: Jetzt kommt meine Lieblingsfrage.

00:06:28: Was wäre, wenn du eine

00:06:29: Woche nicht lachen

00:06:30: dürftest?

00:06:32: Das ist ja schwierig.

00:06:34: Das geht bei mir, glaube ich nicht.

00:06:37: Mir sagt man schon nach, ich bin vielleicht so eine kleine Frohnatur, auch wenn es mal schiefläuft, so ein paar Sachen.

00:06:42: Aber ich glaube, das verliere ich nie, das lachen und ich lache auch laut.

00:06:45: Also mich hört man auch im ganzen Bürokomplex hier.

00:06:48: Ach,

00:06:48: sehr sympathisch.

00:06:50: Also

00:06:51: von daher wäre das, das geht nicht.

00:06:53: Was passiert, wenn du ein Lachflasch kriegst?

00:06:56: Bei mir ist das so, das sind irgendwann körperliche Schmerzen.

00:06:59: Ich kriege keine Luft mehr an die Weine.

00:07:01: Ich

00:07:02: weine vor Lachen.

00:07:04: Ich krieg mich dann auch nicht mehr ein.

00:07:05: Da ist dann egal, um welches Thema es danach geht.

00:07:07: Das kann auch ein trauriges Thema sein.

00:07:09: Ich komme nicht gleich.

00:07:10: Ich muss erst mal kurz wieder an die frische Luft.

00:07:12: und auch mal kurz durchatmen und dann geht es wieder.

00:07:15: Also ich habe schon mit meinen Brüdern, das darf man eigentlich gar nicht sagen, aber ich sage es jetzt trotzdem, zwei der größten Lachflaschs, leider Gottes in der Kirche, einmal bei einer Hochzeit und einmal bei einer Beerdigung.

00:07:28: was nichts mit der Situation zu tun hatte, sondern einfach mit einem doofen Blick.

00:07:33: Kennen Sie diesen doofen Blick?

00:07:34: Und du guckst die anderen Personen, dann denkst du, lass es bitte, dann ist

00:07:38: es aus uns rausgebrochen.

00:07:40: Aber das sind so Momente, an die ich mich total gerne erinnere.

00:07:43: Also Lachen ist so und so das Schönste.

00:07:45: Ich weiß nicht, ob du noch Tim

00:07:46: Taler,

00:07:47: der Junge, der sein Lachen verkauft kennst.

00:07:49: Das war mal früher eine Sendung, als ich ein junger Mann war, wurde dann nochmal neu verfilmt als deutscher Spielfilm.

00:07:56: Das war eine sehr, sehr.

00:07:57: Das ist eine schöne Geschichte, weil das völlig absurd ist.

00:08:00: Der verkauft seinen Lachen und will es danach wieder haben.

00:08:02: Aber es würde bei mir auch nicht funktionieren.

00:08:06: Was Caro beschreibt, ist im Grunde das Herzstück dieses Podcasts.

00:08:10: Träume nicht nur zu haben, sondern ihnen auch hinterherzugehen.

00:08:15: Und manchmal führt dieser Weg eben nicht genau dorthin, wo man dachte.

00:08:19: Man öffnet eine Tür und steht plötzlich woanders.

00:08:23: Der nächste Gast ist Alvaro Solea.

00:08:26: Vom Milchglas zum Mikrofon.

00:08:28: Er wollte als Kind einfach nur groß werden.

00:08:31: Und das hat geklappt.

00:08:32: In jeder Hinsicht.

00:08:34: Wovon hast du als Kind geträumt?

00:08:37: Ich fang mal an mit so einem ganz doofen Traum.

00:08:40: Ich hab geträumt, ich wollte groß sein.

00:08:43: Also groß im Sinne von großkörperlich oder alt?

00:08:47: Nee, großkörperlich.

00:08:50: Und dann habe ich halt einfach super viel Milch getrunken und habe mir dann so eingebildet, dass ich dann so groß werde.

00:08:57: Und ich habe davon geträumt, als ich einen Sternenschnuppe gesehen habe, habe ich dann so mir gewünscht, dass ich groß werde.

00:09:03: Also ich weiß nicht wieso, aber es war total krass.

00:09:05: Und du bist ja groß

00:09:06: geworden.

00:09:07: Ja, ich hab geklappt.

00:09:08: Und ja, jetzt hat's geklappt.

00:09:12: Auf jeden Fall, wenn man daran glaubt, dann wird's auch so.

00:09:15: Warum wolltest

00:09:16: du denn groß werden?

00:09:17: Also, was war das Ziel?

00:09:21: Ich weiß es, ich glaube, das ist einfach nur, weil meine Familie auch groß ist.

00:09:26: Und ich wollte so sein wie sie.

00:09:29: Also mein Vater ist eins, sechs und achtzig.

00:09:30: Und meine Mutter ist auch fast eins, achtzig.

00:09:32: Und also die Wahrscheinlichkeit war eigentlich schon da, dass ich auch irgendwie ... Zumindest nicht kleiner bin als sie.

00:09:39: Und mein Onkel ist eins, drei, neunzig.

00:09:41: Also dann der andere, neunzig.

00:09:43: Also es gibt irgendwie so... Ich wollte einfach so sein wie meine Familie.

00:09:46: Ich wollte so dazugehören irgendwie.

00:09:48: Ich glaube, das kommt auch von dem Gefühl wahrscheinlich.

00:09:51: War sehr interessant, also das... Deswegen habe ich mir gedacht, fangen wir mit so einem komischen... Es gibt nicht so eine Riesen-Explanation dafür.

00:09:57: Das war einfach... Nee, aber

00:09:57: ist doch toll.

00:09:58: Ist doch toll, wenn es dann geklappt hat.

00:10:00: Dann gab es dann noch einen anderen Traum im Kind.

00:10:02: Ja, dann... Genau, danach wollte ich, lustigeweise hat es immer mit so kreativen Sachen zu tun gehabt, ich wollte, ich wollte, ich hatte so ein Traum, dass ich, dass ich einen so ein Videospiel designe.

00:10:17: Weil ich war, ich hatte damals meine Gameboy.

00:10:20: Und das war die Gameboy Pocket, habe ich bekommen.

00:10:22: Das war mein erstes Videospiel sozusagen.

00:10:24: Mit Pikachu und mit Kirby und so, verschiedene kleine Spiele.

00:10:27: Und irgendwie waren die alle mit so Limits.

00:10:29: Und man konnte nicht irgendwie raus aus dem Spiel.

00:10:31: Es war so, da ist die Wand und da kommst du nicht weiter.

00:10:34: Bis dahin wurde programmiert und das war es.

00:10:37: Und dann fahre ich so schade.

00:10:38: Und dann habe ich immer gedacht, man, ich muss eigentlich selber, ich muss irgendwas designen, dass man dann weiter raus kann.

00:10:47: erkundigen kann und dass das Spiel unendliches gefühlt, was ja damals auch einfach unmöglich war oder super viel Arbeit, deswegen hat es keiner gemacht.

00:10:53: Aber das war mein erster Traum, wirklich.

00:10:55: Dann hat sich das entwickelt in so eine Art Kreativität durch Design, weil meine Mutter Interior Designer ist, also Innenarchitektin oder zumindest auch das Studiert hat.

00:11:07: Und dann habe ich sehr viel mit ihr gezeichnet, gemalt.

00:11:09: Meine Oma, sie war Künstlerin gewesen, sie hat sehr viel gemalt und sie war sehr, sehr gut und hat mich einmal gepusht.

00:11:16: Und dann wollte ich eben in Verbindung mit Autos dann Autodesigner werden, weil ich dann das Gefühl hatte von Freiheit.

00:11:23: Jedes Mal, wenn ich mit meinem Vater oder mit meinem Opa in seinem alten Golf II gefahren bin, dann hat es auch so einen Geruch gehabt.

00:11:30: Irgendwie war das so, ich will endlich so damit fahren und irgendwie so dieses Gefühl von Freiheit spüren, was... was ich nur mit meinen Führerschein erst mal kriege.

00:11:40: Aber trotzdem fände ich es irgendwie schön, wenn man damit selber definieren kann, wie man damit fährt und wie dieser Transport damit ist.

00:11:48: Das war irgendwie so total krass.

00:11:49: Aber lustig, dass das so sich so manifestiert hat in deinem Kopf, dass das so Dinge gewesen sind, die so wichtig für dich waren oder die du unbedingt erstreben wolltest.

00:12:00: Alvaro zeigt eindrucksvoll Träume können klein anfangen und ziemlich groß enden.

00:12:07: Und von einem, der sich groß geträumt hat, geht es jetzt zu jemandem, der sich unabhängig gemacht hat.

00:12:13: Tijen Onaran ist Unternehmerin, Investorin und eine der stärksten Stimmen, wenn es darum geht, Unabhängigkeit neu zu definieren.

00:12:23: Ich habe mir auf jeden Fall den Traum der Unabhängigkeit verwirklicht.

00:12:27: Ich bin ein großer Fan davon.

00:12:30: sein Leben selber in die Hand zu nehmen und nicht darauf zu warten, dass es jemand anderes für einen tut.

00:12:36: Das gilt für alle Bereiche, ob es darum geht, kleine Sachen, wie ich will, irgendwie mehr Sport machen oder auch im Beruflichen.

00:12:44: Ich will einen besseren Job haben, dort glücklicher sein.

00:12:48: Dann kann man sich natürlich auf die Position zurückziehen und sagen, irgendjemand wird das für mich regeln.

00:12:52: Aber aus der Erfahrung der letzten Jahre kann ich nur sagen, da kommt halt niemand.

00:12:57: Also es kommt niemand, der die die Tür öffnet oder sagt, ja, auf jeden Fall, ich will dich jetzt fördern oder deinen Mentor, deine Mentorin sein, sondern man muss sich selber bewegen.

00:13:06: Dann bewegt sich auch was.

00:13:08: Das ist ganz einfach, aber in der Realität manchmal ein bisschen schwerer als gedacht.

00:13:12: Und ich habe mir durchaus den Traum verwirklicht, unabhängig zu sein.

00:13:17: Natürlich als Selbstständige ist man nicht ganz unabhängig, weil ich auch Kundinnen habe, mit denen ich arbeite, aber am Ende des Tages.

00:13:25: bin ich meine eigene Chefin und kann mittlerweile auch entscheiden, was ich gerne machen möchte, auch businessmäßig und was auch nicht.

00:13:33: Und das war immer mein Traum.

00:13:35: Und Lars von Unlies kann ich auch sagen, dass ich jetzt anderen die Möglichkeit gebe, eben durch meine Investmenttätigkeit ihren Traum, ihren unternehmerischen Traum zu erfüllen und natürlich auch meiner Familie jetzt Dinge zu ermöglichen, finanzieller, aber auch ideeller Art.

00:13:52: die ich mir vor vielen, vielen Jahren nicht ermöglichen konnte und auch nicht leisten konnte.

00:13:56: Und deswegen lebe ich durchaus mein Traum.

00:13:59: Den

00:13:59: Erfolg auch zu generieren bedeutet

00:14:02: aber auch,

00:14:03: dass man Rückschläge einstecken muss.

00:14:07: Was hast du aus den letzten Rückschlägen

00:14:10: gelernt?

00:14:11: Hast du da ein Beispiel?

00:14:12: Bringen die dich weiter?

00:14:13: Motivieren die dich stärker?

00:14:16: Ja, definitiv.

00:14:17: Also ... je erfolgreicher Menschen sind, desto unerfolgreicher waren sie es.

00:14:23: Das ist meine Feste These, weil Erfolg ist das Ergebnis aus ganz verschiedenen Misserfolgen.

00:14:31: Und ich habe beispielsweise ja auch schon mal ein Start-up gegründet.

00:14:35: Ich habe dort zwei Hunde erwähnt.

00:14:37: Ich wollte unbedingt keinen Scherz, so eine Hundereisetasche produzieren, weil ich mir gedacht habe, auch meine Hunde sollen ein schönes Accessoire haben.

00:14:46: Hundebesitzer wissen jetzt, was ich meine.

00:14:48: Man gibt sehr viel Geld für seine Hunde aus.

00:14:50: Und dann habe ich das gemacht, ich habe die Brand angemeldet, ich habe die GmbH gegründet, ich habe wirklich sehr viel schon in die Anfangsproduktion gesetzt und investiert und festgestellt, dass die Kosten für die Produktion dieser Tasche einfach extrem hoch sind.

00:15:06: Und das habe ich mit zwei anderen gemacht und dann waren wir sehr weit, aber wir mussten uns alle eingestehen, dass das eigentlich überhaupt keinen Sinn macht.

00:15:14: Und es klingt jetzt vielleicht ein bisschen lapidarlustig, aber am Ende des Tages sich einzugestehen, dass man den Traum wie man da hatte, ein neues Startup auf die Beine zu stellen, dass man das alles wieder rückkoppelt, also verarbeitet und sagt, hey, ich höre da jetzt wieder auf, war schon blöd.

00:15:33: Und ich bin auch jemand, die, wenn sie was anpackt, das zum Ende durchziehen möchte.

00:15:37: Und das zieht sich eigentlich fort in allem, was ich mache.

00:15:40: Das bedeutet, man kann sich das jetzt weiter deklinieren.

00:15:43: Wenn ich mir in meinem Unternehmen Projekte in den Kopf setze, dann nervt es mich natürlich unglaublich, wenn die nicht war werden.

00:15:50: Ein letztes Beispiel.

00:15:51: Wir haben eine Diversity Beratung gegründet, wo wir eben Unternehmen diversity Fragen beraten, also mehr Frauen in Führungsposition etc.

00:15:59: Und wir hatten einen großen Pitch für ein großes Unternehmen und also so unfassbar angestrengt und wirklich da viel reingegeben.

00:16:07: Ja, und wir haben halt den Pitch verloren.

00:16:09: Und das muss ich sagen, das hat mich schon ja schon auch mitgenommen, weil ich hatte so ein gutes Gefühl und ich habe gesagt, alles wird und so.

00:16:17: Und dann kam halt die Absage.

00:16:18: Natürlich gehört es dazu, dass es mir alles bewusst ist, aber es ist halt dann in dem Moment, da sitzen ja auch Leute, die du bezahlst, die für dein Unternehmen arbeiten.

00:16:27: Und wenn du dann denkst, wie soll das nächsten Monat weitergehen, wir sind ja Cashloch finanziert.

00:16:33: Dann denkst du dir schon so, okay, jetzt, es geht nicht nur um mich, sondern es geht um die Menschen, die mit mir hier arbeiten.

00:16:38: Und das sind so Beispiele, wo ich auch immer anderen sage, das sieht alles glamorous auf meinen Kanälen aus.

00:16:44: Aber am Ende, es ist harte Arbeit, die dahinter steckt und Unternehmertum ist ein Zustand zwischen Himmel und Hölle.

00:16:52: Mal denkst du, was kostet die Welt?

00:16:53: Und am nächsten Tag, warum so viel?

00:16:56: Und das ist sozusagen diesen Zustand, musst du aushalten können.

00:17:00: Was Tijen beschreibt, ist vielleicht der Kern all dieser Geschichten.

00:17:04: Den Mut zu haben, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und nicht darauf zu warten, dass jemand anders die Türen öffnet.

00:17:12: Egal, ob Klashäuferumlauf, Karo Kauap, Alvaro Soler oder Tijen Oneran, sie alle zeigen, dass Träume kein Zufall sind.

00:17:20: Sie sind Entscheidungen.

00:17:22: Und genau darum geht's in Dreamers on Air.

00:17:25: Ich hoffe, die Geschichten haben euch Mut gemacht, euren eigenen Weg weiterzugehen, egal in welchen Tempo.

00:17:31: Vielen Dank fürs Zuhören, dank an alle Gäste.

00:17:34: und vor allem bleibt neugierig, bleibt mutig und träumt weiter.

00:17:39: Wenn euch diese Stimmen inspiriert haben, dann hört unbedingt in die ganzen Folgen rein.

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